PKV - Grundlagen

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PKV - Grundlagen

Grundlagen der privaten Krankenversicherung

90 Prozent aller Deutschen sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung. Wenn Sie Angestellter oder Arbeiter sind und nicht mehr als 49.950 Euro monatlich verdienen (Stand 2010), besteht eine Pflichtmitgliedschaft in einer gesetzlichen Kasse. In der privaten Krankenversicherung (PKV) können sich Arbeiter und Angestellte versichern, wenn ihr Bruttoeinkommen 3 Jahre in Folge die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Diese liegt im Jahr 2010 bei 49.950 Euro, das entspricht einem Monatseinkommen von 4.162,50 Euro, bei 13 Monatsgehältern 3.842,31 Euro. Wenn Sie selbstständig sind, können Sie sich auf jeden Fall privat krankenversichern. Beamte sind im Regelfall ebenfalls privat versichert.

Die Beiträge zu den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) werden prozentual vom Einkommen berechnet und ungefair zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen, ein Vorteil vor allem für Berufstätige mit mittleren und geringen Einkünften. Alle nicht erwerbstätigen Familienangehörigen sind bei den Gesetzlichen beitragsfrei mitversichert, anders als in den privaten Krankenversicherungen, für die jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag bezahlen muss.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten im Wesentlichen einheitliche, vom Gesetz vorgeschriebene Leistungen. Die Beitragssätze der verschiedenen Kassen unterscheiden sich jedoch um mehr als zwei Prozent. Das klingt zunächst wenig, über die Jahre lässt sich durch den Wechsel in eine günstigere gesetzliche Kasse jedoch viel Geld sparen.

Serviceleistungen der Privaten Krankenversicherung

Folgenden Service sollte ein Krankenversicherer aufweisen:

Chronikerprogramme:
Mitglieder können sich in ein Programm einschreiben, das einen qualitativ zertifierten Behandlungsablauf vorsieht. Diabetes-, Asthma- und Herz/Kreislauf-Patienten.

Spezielle Einzelfallbetreuung:
Spezielle Einzelfallbetreuung für den Patienten bei besonders schweren Erkrankungen. Das sollte die Organisation nahtloser und zügiger Übergänge von der Akutbehandlung über die Reha bis zur Wiedereingliederung ins Berufsleben sein.

Medizinische Beratung:
Eine Telefon-Hotline, über die der Patient seine Fragen rund um Gesundheit und alles Medizinische nicht nur stellen kann und kompetente Antworten erhält.

Beschaffungs- und Anwendungsservices:
Vom Stützstrumpf bis zum High-Tech-Rollstuhl das medizinisch Notwendige wird kostengünstig für den Patienten beschafft. Anpassung an den persönlichen Bedarf, Einweisung in die Funktionalitäten und Gerätewartung selbstverständlich inbegriffen.

Individuelle Beratung:
Individuelle Beratung bei Medikamenten zu Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Vorsorge:
Kooperation mit Studioketten, die Fitnessprogramme zum Beispiel gegen Übergewicht oder zur Stärkung der Wirbelsäule anbieten. Vergünstigungen für die Versicherten.







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