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Gesundheitsfragen bei der Privaten Krankenversicherung

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Vor dem Abschluss einiger Versicherungen so auch bei der Privaten Krankenversicherung werden die angehenden Versicherungsnehmer gezielt nach ihrem Gesundheitszustand gefragt. Die Antworten dienen dem Versicherer zur Einschätzung des jeweiligen Risikos.

Mal wird nur eine Hand voll Antworten gefordert, mal arten die Fragen in einem mehrseitigen Katalog aus. Dabei ist in jedem Falle höchste Konzentration gefragt! Die Antworten sind für den Versicherungsschutz maßgeblich. Wer top-fit ist und wessen Krankengeschichte noch einem unbeschriebenem Blatt gleicht, dem mag die Beantwortung gar nicht schwer fallen. Doch Vorsicht! Auch vermeintliche Lappalien aus der Vergangenheit könnten einem später „auf den Fuß fallen“ und sollten daher genannt werden. Hier darf man wirklich nichts vergessen. Falsch beantwortete Fragen – sei es auch nur aus Unwissenheit –, können im Leistungsfall einen Rückzieher der Versicherung bedeuten. Daher empfiehlt es sich, die eigenen Krankenakten zu kennen und gegebenenfalls den Hausarzt zu Rate zu ziehen.

Je nach Gesellschaft fällt die Art der Fragestellung unterschiedlich aus: So kann es sein, dass man sich für die Beantwortung so viel Zeit nehmen kann, wie man braucht. Es ist jedoch auch gut möglich, dass die lange Liste aus dem Stegreif über den Beratungstisch des Vertreters hinweg im Interview beantwortet werden muss – wobei der fragliche Zeitraum 10 Jahre in die Vergangenheit reicht und man die Fragen nicht einmal einsehen kann. In Anbetracht der Auswirkungen von verschwiegenen, falsch datierten oder verwechselten Vorkommnissen in der Krankengeschichte, sollte man auf einen Ausdruck der Fragen und ausreichende Bearbeitungszeit bestehen.

Wer auf die kniffligen Fragen gut vorbereitet sein will, informiert sich bereits vor den Beratungsgesprächen über sie und die empfohlenen Herangehensweisen.

Gesundheitsfragen sind für den Versicherer äußerst wichtig. Er nutzt sie zur Berechnung des Risikos, also wie hoch die Wahrscheinlichkeit ausfällt, dass er in Leistung gehen muss. Bemüht sich bspw. jemand mit Vorerkrankungen um eine Private Krankenversicherung, so kann dem Versicherer das Risiko entweder zu hoch sein, sodass er den Antragsteller ablehnt, die jeweilige Erkrankung ausschließt, oder er versucht die erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit des Leistungsfalls mit höheren Beiträgen (Risikozuschlag) auszugleichen. Weil beides natürlich niemand möchte, der sich um einen Vertrag bemüht, gibt es leider immer wieder Fälle, in denen Vorerkrankungen bewusst verschwiegen oder anders dargestellt werden. Lügen haben bekanntlich kurze Beine, insbesondere wenn Versicherer Nachforschungen bei behandelnden Ärzten anstellen. Das gilt auch, wenn man bereits abgelehnt wurde und die Frage danach beim Neuantrag hingegen verneint. Versicherer teilen untereinander eine Datei, aus welcher unter anderem auch bisherige Ablehnungen hervorgehen.

Aber auch wenn man befürchtet, gar nicht oder zumindest nur unter erschwerten Bedingungen versichert zu werden, sollte man nicht aufgeben. Versicherer sind in ihren Aufnahmekriterien unterschiedlich streng, sodass das Einreichen mehrerer Probeanträge sinnvoll ist und ein Vergleich unbedingt lohnt!

Quelle: finance-store.de

 

 

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Bei beiden Krankenversicherungen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung gibt es große Preisunterschiede. Ein kostenloser Vergleich lohnt sich sich auf jeden Fall. Gesetzlich Versicherte können Ihren Versicherungsschutz mit einer Krankenzusatzversicherung aufwerten und sich dadurch wie ein Privatpatient behandeln lassen:

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